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Stadthalle Fürth

Stadthalle Fürth

Bar
Rosenstrasse 50
90762 Fürth

    Beschreibung

    Schlagwörter: konzerte, Events, Theater, besucher, Stadthalle, Bühne, Comedy, Kabarett

    Stadthalle Fürth: Seit über 25 Jahren erfolgreiches Veranstaltungs-management - ein kurzer Ausflug in die Geschichte und zu den Anfängen

    Die Stadthalle Fürth wird gebaut

    Die Stadthalle Fürth wurde im Stadtzentrum errichtet, auf dem Areal, das den Fürtherinnen und Fürthern als "Gänsberg" bekannt ist. (Foto: Luftaufnahme Gänsberg 1936 - Stadtarchiv Fürth)
    Die Besiedelung des Gänsbergs geht wohl schon auf Anfang des 16. Jahrhunderts zurück: Nach der fast vollständigen Zerstörung Fürths im Dreißigjährigen Krieg (1634) erfolgte eine Wieder- und Weitererrichtung zum Teil noch auf den alten Grundmauern von 1660 bis ins 18. Jahrhundert auf Veranlassung der Markgrafen von Ansbach zum Teil als Notwohngebäude und Behelfsbauten zur Unterbringung von Glaubensflüchtlingen und vertriebenen Schutzjuden. Diese Gebäude waren oftmals nicht unterkellert, mit winzigen Räumen, steilen Treppen, feuchten Wänden, ohne Klosetts im Hause und unzureichender natürlicher Belichtung. Diese Häuser standen noch bis in die 60er Jahre und wer zu dieser Zeit durch die Fürther Altstadt rund um den „Gänsberg“ ging, fand sich zwischen grauen, meist schieferbedeckten Häusern, deren Bausubstanz kurz vor den Verfall stand, als mit der Altstadtsanierung begonnen werden konnte.
    Wermutstropfen war, dass mit der ausgedehnten Flächensanierung nicht nur die Geschichte eines eng bebauten Stadtviertels verloren ging, sondern auch, wie viele Fürtherinnen und Fürther sicherlich noch wissen, eine vielfältige Lebendigkeit sozialer Bindungen.

    „Was lange währt, wird endlich gut“

    mit diesem Spruch wurde in der Eröffnungsbroschüre der Stadthalle Fürth die Entstehungsgeschichte charakterisiert. Denn erste Wünsche und Vorstellungen einer Stadthalle hatte man bereits am Anfang des letzten Jahrhunderts. (Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz, 2006)


    Es dauerte bekanntermaßen noch einige Zeit bis vage Vorstellung konkret realisiert wurden. Nach der langen Vorbereitungs- und Planungsphase ging es mit dem Bau zügig voran, denn von der Grundsteinlegung am 3. Oktober 1980 vergingen exakt zwei Jahre bis zur feierlichen Eröffnungsfeier am 2. Oktober 1982 in Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Eine bemerkenswerte Leistung für ein Projekt in der Größenordnung von damals 40 Millionen DM und 13 Millionen DM für die Tiefgarage. Kurt Scherzer, damaliger Oberbürgermeister, schreibt dazu in der kleinen Eröffnungsbroschüre:
    „Mit der Einweihung der Stadthalle Fürth am 2. Oktober 1982 ist unsere Stadt nicht nur um ein modernes und architektonisch anspruchsvolles Bauwerk reicher geworden, sondern viel mehr ist hier neben unseren bereits bestehenden kulturellen Einrichtungen eine neue Stätte zur Begegnung geschaffen worden. Hier in der Stadthalle soll sich ein kleiner Teil von dem verwirklichen, was dazu beiträgt, Menschen einander näher zu bringen. Dies geschieht mit jeder Veranstaltung, ganz gleich, ob es sich um eine sachliche Information und Diskussion oder um Showbusiness und rauschende Ballnächte handelt.“

    Mit diesen guten Wünschen ausgerüstet, nahm die Stadthalle ihren Betrieb auf und verbuchte gleich im ersten Jahr mit einer vielfältigen Palette an Veranstaltungen beachtliche Erfolge. Schnell ist die Fürther Stadthalle damit zum Anziehungspunkt unterschiedlichster Veranstaltungen geworden.

    25 Jahre später kann die Stadthalle Fürth auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Mit rund 4 Millionen Besuchern und weit über 7000 Veranstaltungen hat sich die Stadthalle Fürth auch über die Region hinaus einen Namen als Tagungs- und Veranstaltungszentrum gemacht.

    Kurze Chronik:
    05.12.1969
    Bebauungsplan Nr. 296 wird rechtskräftig:
    Konzept für Gemeinbedarfseinrichtungen: Neubau einer Stadthalle, Erweiterung des Rathauses, Altenwohnheim, Kirche, Bücherei und Kindergarten. Überregionale Verkehrseinrichtungen: U-Bahntrasse mit U-Bahnhof und Busbahnhof, Gewerbe- und Ladezone; Kaufhaus, Ladenstraße , Parkhäuser (unterirdische Anlagen)
    15.06.1972
    Stadtratsbeschluss zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebiets „Am Gänsberg“.
    30.03.1977
    Stadtratsbeschluss für das Raumprogramm der Stadthalle
    01.09.1977
    Der Bewilligungsbescheid der Regierung von Mittelfranken bedeutete grünes Licht für die weiteren Planungs- und späteren Bauarbeiten.
    27.01.1978
    Rechtskraft des geänderten , westlichen Teils des Bebauungsplans Nr. 296
    15.04.1978
    Entscheidung des Wettbewerbs Stadthalle und Planungsauftrag an den 1. Preisträger Köhler und Boresch, Landshut
    07.03.1979
    Stadtratsbeschluss mit Genehmigung des Bauentwurfs für die Stadthalle und Tiefgarage mit Zivilschutzeinrichtung.
    22.10.1979
    Baubeginn Stadthalle mit Tiefgarage
    03.10.1980
    Grundsteinlegung Stadthalle
    02.10.1982
    Einweihung der Stadthalle mit Tiefgarage
    1983
    Fertigstellung der Fußgängerbereiche im westlichen Teil des Sanierungsgebiets „Am Gänsberg“

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